Neue Burgschänke - Burg Trausnitz Landshut
Über den Dächern der Stadt: stylisch-mittelalterlich sieht die Burgschänke seit der Wiedereröffnung im April 2018 aus. Schon von weitem sichtbar sind die dicken Türme der Burg, die seit dem 16. Jahrhundert "Trausnitz" genannt wird. Sie hat schon als Kaserne, Lazarett, Seidenmanufaktur und Staatsarchiv gedient. Nach einem verheerendem Brand 1961, der große Teile des Fürstenbaus zerstörte, wurde sie wieder aufgebaut und restauriert. Highlights heute sind die mittelalterliche Gewölbehalle, die wunderschönen Skulpturen in der Burgkapelle, die berühmte Narrentreppe mit Szenen aus der italienischen Commedia dell'arte und die Wunderkammer voll mit Reichtümern und Kuriositäten der Wittelsbacher.
Den großartigen Blick könnt ihr nicht nur vom "Söller" (der Loggia auf dem Burg-Turm), sondern von der Sonnenterrasse der Burgschänke (externer Link, öffnet neues Fenster) genießen - bei einem Aperol-Spritz, Schlossgarten-Salat, Rote-Beete-Gulasch, Rehragout oder Lavakuchen. Regelmäßig werden auch Ritteressen, Krimi-Dinner, Salsa- oder Cocktail-Abende veranstaltet.
Café Isarlust - Alpines Museum München
Im neuen Look, puristisch-modern und mit viel Holz, präsentiert sich das Café Isarlust (externer Link, öffnet neues Fenster)seit der Neueröffnung des Alpinen Museums 2024. Der Kuchen ist super lecker - kein Wunder, er kommt vom legendären Café Ruffini in Neuhausen. Außerdem gibt es Quiches oder Brotzeitbrettel. Kaffee und Kuchen sowie alle Gerichte gibt es auch "to go".
Am 18. Mai 2025 ab 11 Uhr wird der Garten mit einem großen Fest eröffnet. Der Außenbereich des Museums wurde komplett neu gestaltet: Welche Pflanzen gibt es auf der Praterinsel zu bewundern, welche Berge, Grate und Gipfel zu erklimmen?
Museumscafé - Historisches Museum Regensburg
Der lauschige Innenhof ist eine wundervolle Ruhe-Oase und bei Regensburgern als romantische Location zum Heiraten oder Feiern sehr beliebt. Zwar waren die Franziskaner-Mönche der Armut verpflichtet, dennoch bauten Bischof Konrad, Pfalzgraf Otto VIII. von Bayern und König Heinrich (Sohn des Kaisers Friedrichs II.) 1221 für den Orden gemeinsam das Minoritenkloster St. Salvator. Erhalten ist nur noch die gotische Kirche - eine der größten Ordenskirchen in Süddeutschland und heute Teil des Historischen Museums.
Im MuseumsCafé (externer Link, öffnet neues Fenster) könnt ihr ausgiebig frühstücken oder brunchen und dabei den Blick in den schönen Innenhof des Klosters schweifen lassen. Ob Tiramisu-Torte oder Apfeltatin - die Kuchen sind alle selbst gemacht. Außerdem hat Chefin Alex Stein ein absolutes Händchen für Deko, ihre üppigen Festtafeln im Boho-Vintage-Stil lassen Mädchen-Herzen höher schlagen und machen Brautpaare glücklich. Kein Wunder, dass ein Aufschrei durch Regensburg ging, als es hieß, das Café müsse schließen! Nachdem sich zahlreiche Bürger für das Café einsetzten, durfte es bleiben!
Schlosscafé Dachau
Schloss Dachau geht auf eine frühmittelalterliche Burg der Grafen von Dachau zurück. Von der prächtigen Vierflügelanlage aus dem 16. Jahrhundert sind allerdings nur der von Kurfürst Max Emanuel im 18. Jahrhundert barock verschönte Trakt und der prunkvolle Festsaal erhalten.
Das Schloss ist aber nicht nur für die Renaissance-Holzdecke (eine der schönsten in Süddeutschland), sondern auch für die tolle Aussicht auf den Obstgarten und Schlosspark und die phantastischen Kuchen und Torten im Schloss Dachau Restaurant und Café (externer Link, öffnet neues Fenster) bekannt: Heidelbeer-Mohn mit lila Glasur oder eine spektakuläre Erdbeer-Sonntagstorte (auch zum Mitnehmen). Im Restaurant erwarten euch Bärlauch-Suppe, Flammkuchen, Schlossalat und Safranrisotto.
Solâ - Archäologische Staatssammlung München
Am 26. April startet die Sommersaison: dann könnt ihr auf der großen Dachterrasse am Englischen Garten wieder mit Blick ins Grüne relaxen - und immer freitags und samstags auch Yoga machen (Anmeldung online). Bei schlechtem Wetter könnt ihr euch mit Cappuccino, Brownies oder Pannini im Solâ Café (externer Link, öffnet neues Fenster) im Foyer des kantigen Museumsbaus aus rostigem Stahl versorgen.
Nach acht Jahren Generalsanierung hat die Archäologische Staatssammlung 2024 wieder eröffnet. Die Sammlung bietet eine umfangreiche Dauerausstellung, die durch regelmäßige Sonderausstellungen ergänzt wird. Diese Ausstellungen behandeln spezifische Aspekte der bayerischen und allgemeinen Archäologie und bringen oft internationale Forschungsergebnisse mit lokalen Funden in Verbindung. Für Archäologiebegeisterte und Schulklassen bietet das Museum Bildungsprogramme und Workshops, die dazu einladen, archäologische Methoden praktisch kennenzulernen und die Vergangenheit greifbar zu machen.
nunò - tim Augsburg
"Nunó" ist Japanisch und bedeutet Stoff. Was natürlich zu einem Textilmuseum bestens passt! Die Augsburg-Japan-Connection hat bereits eine lange Tradition: Stoffdrucker, Tuchhändler und Textilhersteller aus Bayerisch-Schwaben waren schon früh in Asien aktiv. Das tim, in den Gründerzeit-Shedhallen der Augsburger Kammgarn-Spinnerei, ist ein Museum, in dem ihr diese textile Geschichte erleben und anfassen können. Kommt mit auf den Laufsteg durch 200 Jahre Mode- und Kostümgeschichte - vom Biedermeier- zum Strenesse-Kleid, von den soliden Baumwollstoffen der Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK) bis zu heutigen Hightechfasern.
Nach eurem "Fashion Walk" könnt ihr euch im Nunó- (externer Link, öffnet neues Fenster)Deli im coolen Loftstyle am üppigen Salatbüffet stärken (keine Sorge, nicht nur Models kommen hier auf ihre Kosten). Samstags gibt's von 10 bis 11.30 Uhr Frühstück und sonntags könnt ihr ausgiebig brunchen - wenn's wärmer wird, dann nicht nur drinnen hinter den großen Fenstern, sondern auch wieder unter den bunten Sonnenschirmen auf der schönen Holzterrasse.
Franz am See - Franz Marc Museum Kochel am See
Gute Aussichten: Bei schönem Wetter könnt ihr auf der großen Sonnenterrasse des Cafés Franz am See (externer Link, öffnet neues Fenster)den Blick auf den Museumspark, den See und das einzigartige Bergpanorama genießen. Aber auch die großen Fenster des gemütlichen Gastraumes lassen genug von der MuSeenLandschaft herein.
Das Franz Marc Museum liegt in traumhafter Lage oberhalb des Kochelsees. Es wurde 1986 gegründet, um die Werke Marcs in der Landschaft darzustellen, die ihn inspiriert hat. Seit der Eröffnung des Neubaus 2008 zeigt das Museum auf drei Ebenen Werke von Franz Marc, des „Blauen Reiters“, der „Brücke“ sowie der Nachkriegsabstraktion nach 1945.
Die Sammlung des Museum umfasst ca. 2000 Werke, die in wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Darunter viele bedeutende Werke der deutschen Avantgarde: u.a. von Paul Klee, August Macke, Gabriele Münter, Wassily Kandinsky. Herzstück der Sammlung sind mehrere 100 Arbeiten von Franz Marc. Mit Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen, Druckgraphik und Skulpturen repräsentieren sie das Werk des Malers in einer Breite und Vielfalt, wie sie in kaum einem anderen Museum zu finden ist.
Das Museum und seine Sammlung sind eng verbunden mit der Landschaft und der Natur, die eine große Inspiration für Marc und seine Zeitgenossen war. Es ist umgeben von einem kleinen Park, der mit einigen ausgewählten Skulpturen bedeutender zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler wie Tony Cragg, Alf Lechner, Per Kirkeby, Horst Antes und neu Norbert Kricke und Renée Sintenis zum Flanieren zwischen Natur und Kunst einlädt.
Auch vom Aussichtsraum im zweiten Obergeschoß habt ihr einen spektakulären Ausblick auf See und Berge.
Sisi-Café im Sisi-Schloss Unterwittelsbach
Das Wasserschlösschen liegt auf der Internationalen Sisi-Straße, (externer Link, öffnet neues Fenster)denn zwischen 1838 und 1888 gehörte es keinem anderem als Herzog Max in Bayern, dem "Papa" von Elisabeth - bei ihrer internationalen Fan-Gemeinde nur als Sisi bekannt und verehrt. Hier verbrachte die Prinzessin glückliche Kindheitstage im Garten, auf den Wiesen und bei den Pferden, bevor sie ihren "Franzl" traf und Kaiserin von Österreich wurde.
Vom 17. April bis 27. Oktober 2025 könnt ihr in der Sonderausstellung “Schräge Vögel & andere Elefanten - Kaiserin Elisabeth und die Tierwelt” im Sisi-Schloss Unterwittelsbach erleben und auf Sisis Spuren wandern, bevor ihr euch bei hausgemachtem Zwetschgendatschi oder einem Radler im Sisi-Café oder im Schloss-Biergarten erfrischt (geöffnet jeden zweiten Sonntag von 13 bis 18 Uhr).
Wenn ihr noch mehr "Sisi" wollt: auf einer Lauschtour "Rund ums Sisi-Schloss Aichach" erfahrt ihr viele spannende Geschichten oder ihr erkundet das Wittelsbacher Land (die Stammburg der Wittelsbacher steht in Oberwittelsbach) auf Sisi-Wanderungen oder Radtouren...
Orangerie - Residenz Ansbach
Im Westflügel residiert das Café und Restaurant Orangerie. (externer Link, öffnet neues Fenster) Von der Terrasse habt ihr einen schönen Blick auf das Blumen-Parterre und die Lindenhochhecken, die die Hauptachse einrahmen.
Die heutige Orangerie mit ihrem blauen, grünen und Kuppelsaal, wurde im Stil des Klassizismus wieder aufgebaut. Ursprünglich entstand sie von 1726 bis 1743 und fiel schlossähnlich aus, denn der Hofgarten, der bereits im Jahr 1535 bestand, bevor die einstige Wasserburg zum Schloss umgebaut wurde, ist nicht mit der Ansbacher Residenz verbunden. Deshalb entwarf man kurzerhand die Orangerie, die fortan als Gewächshaus und Lustschloss diente. Im Park erinnert auch ein Gedenkstein an die Ermordung Kaspar Hausers 1833.
In der prunkvollen Ansbacher Residenz sind besonders das Rokoko-Deckenfresko im Festsaal, die Gemäldegalerie mit Werken des Rokoko und Gemälden aus der ehemals markgräflichen Galerie (Zweigmuseum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen) sowie die Sammlung Meißener Porzellane im Spiegelkabinett sehenswert.
Frau im Mond - Deutsches Museum München
Gleich drei Brücken habt ihr von der Roofterrasse im Blick: das Besondere ist die Lage auf dem Dach der Luft- und Raumfahrthalle des Museums - klar, daher kommt auch der Name. Von hier habt ihr eine Super-Aussicht auf die Stadt, die Isar und an klaren Tagen bis zu den Alpen. Sie ist perfekt für den Sundowner in Richtung Süden ausgerichtet. Die Frau im Mond (externer Link, öffnet neues Fenster) ist auch nach Schließung des Museums geöffnet und bietet dann eine Abendkarte und Bar an.
Das Deutsche Museum feiert 2025 seinen 100. Geburtstag mit vielen Aktionen, Ausstellungen und Events. Nicht verpassen: das Festwochenende vom 11.-13. Mai!
Café im Klaushäusl - Museum Salz & Moor Rottau
Im schnuckeligen Museumscafé von Familie Schmidt, gleich neben dem Museum Salz & Moor, könnt ihr eine Tortenpause einlegen: die frischen, hausgemachten Kuchen sind einfach alle lecker. Sehr zu empfehlen: die Himbeertorte!
Natürlich sind die Süßspeisen nicht der einzige Grund, warum ihr in Rottau bei Grassau im Chiemgau einen Stopp einlegen solltet: Das „Klaushäusl“ von 1809 ist die einzige vollständig erhaltene Pumpstation an der 107 Kilometer langen Soleleitung, die von Berchtesgaden nach Rosenheim führte und das in Salzbergwerken gewonnene salzhaltige Wasser in Salinen leitete. Sie gilt als eine der ersten Pipelines der Welt. Bis heute steht im Museum (vom 1. Mai bis 19. Oktober 2025) auch die original Reichenbach’sche Wassersäulenmaschine, die 150 Jahre lang in Betrieb war. Im Brunnwartshaus nebenan informiert euch eine Dauerausstellung über die Natur- und Kulturgeschichte des nahe gelegenen Hochmoores „Kendlmühlfilzen“.
Theatiner 8 - Kunsthalle München
Kurz mal Pause machen: in den Fünf Höfen, der Passage im Herzen Münchens, könnt ihr im Theatiner 8 (externer Link, öffnet neues Fenster)selbstgebackene Torten, frische bayerische Küche und mittags den schnellen Teller bestellen.
Oder beim Afterwork (jeden 3. Mittwoch im Monat) die Ausstellung in der Kunsthalle bis 22 Uhr, einen Drink und Musik von DJ Alkalino genießen.
Aktuell läuft: "Civilization. Wie wir heute leben" (bis 24. August 2025).
Café im Wittelsbacher Schloss Friedberg
Seit mehr als 130 Jahren beheimatet das Wittelsbacher Schloss im schwäbischen Friedberg ein Museum. Nach einer Runderneuerung hat die Dauerausstellung "Glanzvoll" eröffnet. Dort geht es um die Schloss- und Stadtgeschichte Friedbergs, das vom 16. bis 19. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum der Uhrmacherei war - aber auch um Fayencen, sakrale und moderne Kunst, Archäologie und sogar um Mammuts.
Romantisch: das gemütliche Museumscafé (externer Link, öffnet neues Fenster)mit Terrasse im Schlossgarten. Im Innenraum erblühen großformatige Blumenreliefs aus Wolle der Künstlerin Susanna Taras.
Goldene Bar - Haus der Kunst München
Die Terrasse zum Englischen Garten im Schatten der monumentalen Säulen ist riesig und die perfekte Location für einen Sundowner oder After-Museum Cappuccino. Gleich nebenan treten die Surfer auf der Eisbach-Welle an und abends darf bis zwei Uhr gefeiert werden.
Ihren Namen hat die Goldene Bar v (externer Link, öffnet neues Fenster)on der Wand-Deko von 1937, einer goldig-schimmernden Landkarte. Die Originalmalereien waren in den 50er Jahren erst einmal hinter Sperrholzplatten verschwunden. Mit seiner wechselvollen und belasteten Geschichte setzt sich das Haus der Kunst, nicht nur in der Bar, aktiv auseinander - von 1937-45 war es als "Haus der deutschen Kunst" Schaufenster für die nationalsozialistische Kunst und Kultur-Propaganda, nach dem Krieg war hier das Casino der amerikanischen Militärregierung untergebracht. 1955 wurde Picassos „Guernica“ 1955 hier ausgestellt. Inzwischen hat es sich zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Gegenwartskunst entwickelt und beherbergt neben großen Sonderausstellungen auch die Sammlung Goetz.
Nathalie Schwaiger und Bianca Faletti