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Naturkunde-Museum Coburg

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Eine 12 m lange Mineralienhöhle, Bären und Pumas, 210 Mio. Jahre alte versteinerte Bäume, eine Neandertalerfamilie am Lagerfeuer … und eine Murmelmühle. Das findet der Besucher im Naturkunde-Museum Coburg. Dessen Ursprung liegt in der jahrhundertelangen Sammeltätigkeit der Coburger Herzöge; offiziell gegründet wurde es 1844 von Albert, dem Prinzgemahl der britischen Königin Victoria, und seinem Bruder Herzog Ernst II. Auf 2400 m² zeigt das Museum Wissenswertes zu den Themen „Erde – Evolution – Erdgeschichte – Mensch“. Hunderte von Kristallen, Mineralien und Gesteinen sind ebenso zu bewundern wie völkerkundliche Objekte aus Ozeanien, Afrika und Sumatra. Dioramen präsentieren heimische Ökosysteme, die Tier- und Pflanzenwelt der Rocky Mountains und das Coburger Land vor 250 bis 180 Mio. Jahren. Auch die Evolution des Menschen wird nachgezeichnet. Die meisten Sammlungsstücke sind Insekten und Mollusken sowie Vögel aus aller Welt. Die lange Sammlungsspanne schlägt sich in beeindruckenden Zahlen nieder: Das Herbarium umfasst 10 000 Blatt, die paläontologische Sammlung 20 000 Fossilien aus Trias und Jura, und die Mineralogie nennt über 700 Mineralstufen ihr Eigen. Im Herzogin-Auguste-Saal sind historische Vitrinen aus dem 19. Jh. erhalten, u. a. vier Vogelvitrinen, die Königin Victoria von dem berühmten Präparator Henry Ward anfertigen ließ. Die „Märbelmühle“ schließlich erinnert an ein vergessenes Gewerbe des Coburger und südthüringer Raumes, die Herstellung von Murmeln mithilfe von Wasserkraft und Mühlsteinen.

Eintrag zuletzt geändert am 16.04.2024

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