Das Ende als Anfang. Bernd und Hilla Becher im Dialog mit Penzberg
19.07.2026 - 18.10.2026 ,
Museum Penzberg – Sammlung Campendonk
Ein Moment, der alles veränderte:
Die Schließung des Bergwerks am 30. September 1966 löste in Penzberg einen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Wandel aus. Oberflächlich gibt es heute nur wenige Hinweise auf die Bergbau-Vergangenheit.
Bernd und Hilla Becher (1931–2007, 1934–2015) machten diese Industrielandschaften, verschwindende Orte, zu ihrem Lebensthema. Mit präzisem Blick und unverwechselbarer Bildsprache schufen sie ein fotografisches Gedächtnis der Industriezeit.
Im Museum Penzberg – Sammlung Campendonk begegnen ihre Arbeiten nun einer
Stadt, deren Geschichte selbst untrennbar mit dem Bergbau verbunden ist.
Die Ausstellung „Das Ende als Anfang. Bernd & Hilla Becher im Dialog mit Penzberg“ setzt die international bekannten Fotografien der Bechers in Bezug zur Geschichte Penzbergs, die über 170 Jahre vom Kohlebergbau geprägt wurde. Bereits Ende der 1950er Jahre begann das Künstlerpaar Industrieanlagen systematisch zu fotografieren. Auch wenn sie Penzberg nie bereist haben, so teilt die Stadt mit vielen der von den Bechers dokumentierten Orte eine ähnliche Erfahrung des Strukturwandels: Über Generationen hinweg zeichneten Fördertürme, Aufbereitungsanlagen und Maschinenhallen das Erscheinungsbild und das Selbstverständnis der Stadt aus.
Eintrag zuletzt geändert am 24.06.2026