Museum Papiermühle Homburg
Wasser und Wasserkraft sind essentielle Voraussetzungen für die Papierherstellung. Daher wurde 1807 die Papiermühle aufgrund von Wassermangel Stück für Stück vom Spessart an den Main verlegt und dort neu aufgebaut. Bis 1975 war die Mühle mit ihrem markanten pagodenähnlichen Dach in Homburg in Betrieb.
Heute können Besucher beim Rundgang durch die original erhaltenen Produktionsräume die Herstellung von Papier und das Leben in der Mühle anschaulich erleben. Die Ausstellung reicht von der vorindustriellen Handpapierfertigung bis zur maschinellen Produktion und zeigt Werkzeuge, Utensilien und Maschinen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Neben den Produktionsräumen werden auch die Wohnräume der Papiermacherfamilie gezeigt, die im Zustand der 1950er und 1960er Jahre erhalten sind. Der Lärm, den Kleinmaschinen während der Führung erzeugen, verstärkt den authentischen Eindruck vom Leben und Arbeiten in der Mühle.
Fühlen
Klostermühlenmuseum
Stampfen und pressen, sägen und schleifen, pumpen und natürlich mahlen – wer denkt, Mühlen seien nur zum Mahlen von Getreide gedacht, wird im Klostermühlenmuseum eines Besseren belehrt. Die fast 500 Jahre alte ehemalige Getreidemühle mit Wasserrad präsentiert nicht nur einen traditionellen Steinmahlgang und Walzenstühle, sondern auch die Funktionsweisen der anderen drei Mühlentypen, die einst zum Kloster gehörten: Öl-, Säge- und Papiermühle. Besucher haben die Möglichkeit, selbst Papier zu schöpfen, Brot zu backen und viele weitere traditionelle Handwerke zu erleben.