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Ehebande – (Ohn-)Macht der Frauen?

Die Ausstellung ist Teil des Projektes „WIRKSAM. Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter“ (Juli 2025 bis August 2026).

06.12.2025 - 01.03.2026 ,
Schloss Neuburg mit Schlossmuseum

Besondere Merkmale:
Museumscafé.
Barrierefreiheit
keine Angabe
Öffnungszeiten
Heute geöffnet 11:00-17:00 Uhr
Adresse
Residenzstraße 2
86633 Neuburg a. d. Donau

Am historischen Ort wird die Geschichte der Zollernprinzessin Margarethe erzählt, die nach dem Tod ihres zweiten Gatten ihr Schicksal selbst in die Hand nahm. Im Tausch für ihren inhaftierten Schwiegervater handelte sie sich eine gute Versorgung aus und heiratete schließlich eigenmächtig ihren Hofmeister. Eine solche Ehe mit einem nicht ebenbürtigen Partner war für Töchter des Hochadels nicht vorgesehen und hatte massive Konsequenzen. Margarethe gelang immerhin, was anderen verwehrt blieb, denn ihre Nichte Barbara musste den Versuch einer nicht standesgemäßen Ehe bitter bezahlen – mit jahrelanger strenger Haft. An das weitgehend unbekannte Thema morganatischer Ehen im Spätmittelalter knüpfen sich auch allgemeine, erstaunlich aktuelle Fragen von weiblichen Rollenbildern und Schönheitsidealen.

Vier Ausstellungen - ein Thema: „WIRKSAM. Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter“, Juli 2025 bis August 2026 (Cadolzburg - Burgmuseum Burghausen - Schloss Neuburg a. D. Donau - Burg Trausnitz Landshut).

Eintrag zuletzt geändert am 16.09.2025

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