Alles. Wissen. Wollen.
Die Stasi und ihre Dokumente
06.03.2026 - 05.04.2026 ,
Stadtmuseum Heimathaus Traunstein
Wie funktionierte die Überwachung in der DDR? Welche Spuren hinterließ die Geheimpolizei in den Akten und im Leben der Menschen? Vom 6. März bis zum 5. April 2026 präsentiert das Stadtmuseum Heimathaus Traunstein die Wanderausstellung „Alles. Wissen. Wollen. Die Stasi und ihre Dokumente“ des Bundesarchivs – Stasi-Unterlagen-Archivs.
Die Ausstellung rückt die Original-Objekte aus dem Archiv in den Mittelpunkt. In sieben Vitrinen werden Faksimiles von 21 prägnanten Exponaten gezeigt, die die menschenrechtswidrigen Methoden der Stasi und die drastischen Folgen für die Betroffenen verdeutlichen.
Zu den Highlights der Ausstellung gehören:
Das „A“ aus Alufolie: Ein handgefertigtes Symbol für „Ausreise“, das ein Ehepaar 1985 in sein Fenster hängte – ein stiller Protest mit fatalen Folgen.
Observationsfotos: Einblick in die lückenlose Überwachung, etwa beim Besuch von Bundeskanzler Helmut Schmidt in der DDR 1981, bei dem knapp 5.000 Stasi-Kräfte im Einsatz waren.
Digitale Vertiefung: Jede Vitrine ist mit QR-Codes ausgestattet, die zu einer begleitenden Online-Plattform mit fast 400 Dokumenten, Fotos, Audios und Filmen führen.
Ein Lernort für Schulen und die Öffentlichkeit
„Alles. Wissen. Wollen.“ versteht sich nicht nur als Rückblick, sondern als Impuls für die Gegenwart. Die Ausstellung zeigt, wie wichtig der Zugang zu Informationen für eine funktionierende Demokratie ist. Das Stadtmuseum Heimathaus bietet daher ein besonderes Angebot für Bildungseinrichtungen an: Sonderführungen für Schulklassen sind nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.
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Eintrag zuletzt geändert am 09.03.2026