Direkt zum Inhalt



Frauenleben im Mittelalter

Von Mystikerinnen, Kauffrauen, Prostituierten und Bierbrauerinnen

16.10.2025 - 17.01.2026 ,
Museum Bayerisches Vogtland

  • Museumscafé.
  • Museumsshop.

Die meisten Frauen lebten im Mittelalter auf dem Land und arbeiteten unvorstellbar hart. Neben der anstrengenden Feldarbeit erledigten sie vielfältige Aufgaben neben der Hausarbeit: Sie stellten die Kleidung für ihre Familien her, produzierten Körbe und Matten, Gürtel und Taschen. Die einzige Möglichkeit, dem zermürbenden Kreislauf der Geburten und der schweren Landarbeit zu entgehen, war der Gang ins Kloster – doch dieser stand nur den Frauen der oberen Schichten offen. Nonnen waren die einzigen Frauen, die im Mittelalter lesen und schreiben konnten.

Erst in den aufblühenden Städten des späten Mittelalters boten sich für Frauen neue Möglichkeiten. Frauen waren im Handel erfolgreich, sie arbeiteten in vielen Handwerken, betrieben Krämerläden oder verkauften als Hökerinnen ihre Produkte. Die Stellung der Frau veränderte sich durch die wirtschaftliche Entwicklung der Städte nachhaltig. In der Ausstellung werden die unterschiedlichen Rollen der Frauen im Mittelalter betrachtet: als Nonnen oder Mystikerinnen, als Prostituierte oder Heilerinnen, als Bäuerinnen, Handwerkerinnen und Händlerinnen.

Eintrag zuletzt geändert am 18.01.2026

Weitere Informationen

Zugehöriges Museum

Museum / Ausstellungshaus: Museum Bayerisches Vogtland

Das Museum Bayerisches Vogtland vereint Stadt- und Regionalgeschichte in einem Haus. Zahlreiche Exponate vermitteln einen Eindruck von der Technik- und Textilgeschichte wie auch von Handwerk und...

Ort: Hof