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Die Haids : letzte Chance

Eine Münchner Familie und ihre Zeit in Langenhaslach

24.03.2024 - 26.05.2024 ,
Mittelschwäbisches Heimatmuseum Krumbach

Besondere Merkmale:
Museumsshop.
Barrierefreiheit
teilweise barrierefrei
Öffnungszeiten
Heute geschlossen
Adresse
Heinrich-Sinz-Straße 3
86381 Krumbach

Am 17. Dezember 1944 wird Familie Haid ausgebombt und ihre Wohnung in der Münchner Waltherstraße 24 (Ludwigvorstadt) unbewohnbar. Deshalb ziehen sie vorübergehend zu Verwandten von Frau Haid ins mittelschwäbische Langenhaslach. Cousine Berta Heller, geborene Fischer bewohnt dort zu jener Zeit mit Mann und Kindern das Anwesen Kaiserbauer. Dienstleistungen und Waren, die die Haids vor Ort benötigen, zahlen sie vornehmlich mit Naturalien – kleineren oder größeren Kunstwerken, die Vater Johannes und bisweilen auch die Söhne, Fritz und Max Haid eigens zu diesem Zweck anfertigten. So kommt es, dass entlang des Kammeltals heute noch etliche Familien „Haids“ zuhause hängen haben.

Jene Werke, die während der Zeit der Familie Haid in Langenhaslach entstanden, stehen im Fokus dieser Ausstellung. 1946 muss Fritz Haid aus gesundheitlichen Gründen das Berufsleben aufgeben. Er wendet sich jetzt verstärkt der Malerei zu. 1958 bis 1962 folgten Kohle- und Pinselzeichnungen. Seine Werke werden bis heute gehandelt und über Auktionshäuser öffentlich versteigert. Das Stadtmuseum München und manche Galerie widmeten ihm bisweilen mehrere Ausstellungen.

Weitere Informationen

Zugehöriges Museum

Museum / Ausstellungshaus: Mittelschwäbisches Heimatmuseum Krumbach

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Ort: Krumbach