70 Jahre Luxemburger Abkommen – Nicht erreichbar, nicht abschließbar
Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts
16.07.2025 - 30.09.2025 ,
Memorium Nürnberger Prozesse – Saal 600
Die Wechselausstellung zeigt die Bemühungen jüdischer Holocaust-Überlebender um Entschädigung und den Versuch Deutschlands, Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus zu übernehmen.
In diesen Bemühungen war das Luxemburger Abkommen 1952 eine historische Zäsur. Wie hat sich diese Entwicklung in den letzten Jahrzehnten weitergestaltet? Welche Veränderungen und Verbesserungen gab es und was ist für die Zukunft geplant? Ein Fokus liegt auf der Perspektive der Betroffenen.
Am Eröffnungsabend folgt nach einer Einführung in die Ausstellungsthematik von Dr. Kai Wambach, einem der Kuratoren der Ausstellung, ein Gespräch mit der Zeitzeugin Eva Umlauf, seit kurzem Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees. Sie wurde 1944 zusammen mit ihrer Mutter mit nicht einmal zwei Jahren in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Beide überlebten. Ihre Familie in Slowenien überlebte den Holocaust nicht. Heute lebt Eva Umlauf in München und praktiziert dort als Kinderärztin und Psychotherapeutin. Nach dem Gespräch haben die Gäste Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen.
Die Ausstellung ist Teil der Reihe „1945 in Nürnberg. Das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren“, in der die Häuser der Museen der Stadt Nürnberg auf diese historische Zäsur zurückblicken.
Eintrag zuletzt geändert am 13.05.2026