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Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik

12.05.2026 - 27.09.2026 ,
Lenbachhaus

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Barrierefreiheit
teilweise barrierefrei
Öffnungszeiten
Heute geöffnet 10:00-18:00 Uhr
Adresse
Luisenstraße 33
80333 München

Die Künstlerin Käte Hoch zeigt ihren Freund Erich Müller-Kamp telefonierend am Schreibtisch.
Ein Ferngespräch, so rät Kurt Tucholsky, soll möglichst deutlich und dialektfrei geführt werden,
sonst können die Überwachungsbeamten dem Dialog nicht folgen. Sich selbst malt Hoch in den
Farben der Suffragetten und mit Bubikopf. Auch junge Angestellte schneiden sich die Haare
kurz. Sie tippen schnell, rauchen Kette und gehen abends ins Kino oder Tanzlokal. Sie lieben
Charleston und Shimmy, hören Schmachtfetzen, Swing und Jazz.

Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt große
Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer
Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch.

Mit Werken von Käte Hoch, Heinrich Hoerle, Karl Hubbuch, Lotte Jacobi, Grethe Jürgens,
Jeanne Mammen, Gabriele Münter, Christian Schad, August Sander, Rudolf Schlichter u.a.

Eintrag zuletzt geändert am 26.02.2026

Weitere Informationen

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