Seerosenpreis 2025
Trisha Kanellopoulos und Sabine Straub
01.08.2025 - 17.08.2025 ,
Kunstpavillon im alten Botanischen Garten
Der Seerosenpreis wurde 1962 vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, dem Maler Hermann Geiseler und Mitgliedern des Seerosenkreises ins Leben gerufen. Der Preis wird jährlich von einer Jury, bestehend aus Kunstschaffenden, an Kolleginnen und Kollegen vergeben, die langjährig tätig sind und ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt in München haben.
2025 geht der Preis an:
Trisha Kanellopoulos (geboren 1952 in Princeton, N.J., USA, Studium der Fotografie in New York City
Sie lebt und arbeitet seit 1975 in München).
Die Motivation und Ausrichtung der Arbeiten von Kanellopoulos besteht darin, zu zeigen, woher wir kommen, wo wir stehen, atmen und leben. In der Natur findet Kanellopoulos die Inspiration und das Material für ihre Bilder. Sie stellt ihre eigenen und nachhaltigen Farben aus Erde her. Ihre Werke stellen einen Rückzug aus dem Alltäglichen dar. Man kann darin eintauchen und sich vom zeitlichen Zustand unserer Welt erholen. Die ruhigen auf Leinwand entstandenen Arbeiten zeigen Klarheit und Entspanntheit. Durch die Reduzierung zum Formlosen finden sich Analogien zum Minimalismus und zur Kunst des Informellen.
Sabine Straub (geboren 1963 in Köln, Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, an der St. John Cass, London sowie an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim. Sie lebt und arbeitet seit 1992 in München.)
Die Werke von Sabine Straub, vornehmlich aus Metall, haben immer mit Bauen zu tun, sei es, dass sie Volumen umschließen, Öffnungen umschreiben oder einfach Halt suchen. Mal sind es körperhafte Setzungen, mal filigrane Balancen, die wie Karikaturen von Tragwerken wirken. Was fasziniert, ist die serielle Wiederholung von Formen, die in ihrer linear gereihten oder wie eine angehaltene Bewegung montierten Staffelung an Bauteile erinnern, deren endgültige Form sich ein Architekt erst noch ausdenken muss.
Eintrag zuletzt geändert am 13.04.2026