Moderne im Rückblick
Keramiken aus der ersten Ausstellung der Neuen Sammlung 1926
28.03.2026 - 07.06.2026 ,
Internationales Keramik-Museum
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Hundert Jahre nach der ersten Ausstellung der Neuen Sammlung richtet das Internationale Keramik-Museum den Blick auf die Anfänge der Münchner Institution. Gezeigt wird eine Auswahl keramischer Werke, die bereits 1926 in der Eröffnungsausstellung zu sehen waren – und damit ein prägender Moment der Sammlungsgeschichte.
Die Neue Sammlung entstand 1925 zunächst als „Abteilung für Gewerbekunst“ am Bayerischen Nationalmuseum. Schon früh standen Modernität, Internationalität und die Qualität zeitgenössischer Gestaltung im Mittelpunkt. Die erste Ausstellung verstand sich dabei nicht nur als Präsentation von Objekten, sondern auch als programmatischer Auftakt: Sie sollte Orientierung geben, gestalterische Maßstäbe setzen und zugleich Produzenten wie Publikum ansprechen.
Keramik nahm innerhalb dieses Konzepts eine besondere Stellung ein. Ihr war ein eigener Saal gewidmet, hinzu kamen Porzellane in benachbarten Vitrinen und großformatige Arbeiten im Eingangsbereich. Die heutige Präsentation im Internationalen Keramik-Museum knüpft daran an und versammelt Werke, an denen sich die Bandbreite der damaligen Moderne ablesen lässt: von Jugendstil und sachlicher Form über regionale Traditionen bis hin zu internationalen Positionen. So wird sichtbar, wie früh jene Offenheit angelegt war, die das Profil der Sammlung bis in die Gegenwart prägt.
Eintrag zuletzt geändert am 24.03.2026