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Fenster in die Landschaft

Die Ansichten des Valentin Gappnigg

20.09.2025 - 11.01.2026 ,
Diözesanmuseum Freising

  • Freier Eintritt.
  • Museumscafé.
  • Museumsshop.

Rund 200 Jahre schmückten topographische Ansichten des Hochstifts Freising den lichten Fürstengang zwischen bischöflicher Residenz und Mariendom. Fürstbischof Johann Franz Eckher (1649-1727) hatte diese in Auftrag gegeben, nachdem er auf seiner Inspektionsreise in die österreichischen Besitzungen den steirischen Maler Valentin Gappnigg (1661/62-1736) kennengelernt hatte. Zwischen 1696 und 1702 entstanden 32 querformatige Veduten des Bistums, die in Etappen nacheinander und nicht als geschlossene Serie entworfen wurden.

Die zarten Temperabilder auf grundiertem und auf Leinwand aufgezogenem Papier geben sehr genau die Einbettung der Orte und Dörfer in die Landschaft wieder. Teilweise sind sie diese die frühesten Ansichten der Gemeinden überhaupt.

Johann Franz Eckher machte den Fürstengang durch die Anbringung der Veduten und einer Porträtfolge der Freisinger Bischöfe mit Wappen und biographischen Texten zu einem Monument Freisinger Geschichte und autonomer Herrschaftsansprüche.

Eintrag zuletzt geändert am 12.01.2026

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Ort: Freising