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Dazwischensein 4 - Andrea Wolfensberger

Möglichkeitsräume 2024

03.05.2024 - 29.05.2024 ,
DG Kunstraum | Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.

  • Freier Eintritt.
  • Museumsshop.

Im Jahr 2024 setzt ,Dazwischensein’ den gedanklichen Überbau für neun kurze, künstlerische Einzelpräsentationen, die das Thema in seinen verschiedenen Aspekten untersuchen. Dazwischensein kann ein Gedanke, Zustand oder auch ein Gefühl sein. Wir wollen Dazwischensein als Möglichkeit begreifen, mehr zu sehen und verschiedene Sichtweisen gleichzeitig in sich zu erfassen.
Andrea Wolfensberger (*1961 in Zürich) lebt und arbeitet in Waldenburg und Zürich (CH) und ist Bildhauerin und Installationskünstlerin. Sie studierte an der École Supérieure d’Art Visuel in Genf. Im künstlerischen Diskurs zum Thema Natur bezieht Andrea Wolfensberger mit Skulptur, Video und Installationen eine sehr eigene, stringente Position, die naturwissenschaftliche Abstraktion und erzählerische Poesie vereint. Die Grundlage der meisten Arbeiten bilden klassische Naturstudien. Erkennen wird als Moment des Berührens verstanden, als situiertes, verkörpertes und partielles Wissen. Ist Erkennen als Moment des Berührens wechselseitig? Wie ist das Verhältnis des Einzelnen zum Ganzen? Die Stellung des Subjektes in Bezug zur Gruppe wird besonders in denjenigen Arbeiten thematisiert, die sich mit Schwarmintelligenz und selbst organisierenden Systemen auseinandersetzen.
Manaf Halbouni (*1984 in Damaskus, Syrien) lebt und arbeitet überall, wie er sagt. Halbouni studierte Bildhauerei an der Universität Damaskus und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Sein Fluchtauto am Dresdner Theaterplatz, Schauplatz montäglicher Pegida-Versammlungen, hat den syrisch-deutschen Künstler Manaf Halbouni bekannt gemacht. Dabei beschäftigte er sich ironisch mit islamfeindlichen Äußerungen und der Angst vor Flüchtlingen. Seitdem ist er mit dem mit deutschen Devotionalien wie Gartenzwergen, Bierkasten und Fahrrad beladenen Vehikel international unterwegs. Nach der Teilnahme an der Biennale in Venedig wurden seine Werke im Victoria and Albert Museum und im Museum der bildenden Künste Leipzig präsentiert, wo er auch eines seiner Fluchtautos zeigte. Im Rahmen seiner Installation Monument ließ er in Dresden drei Busse vertikal aufstellen, die an den Krieg in Syrien erinnern und eine Botschaft des Friendens in die Welt tragen sollen.
Judith Neunhäuserer (*1990 in Bruneck, Italien) lebt in München und Mailand. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Abgrenzungsversuchen und ästhetischen und epistemischen Gemeinsamkeiten zwischen Wissenschaft und Religion. Dabei geht es beispielsweise um Mythen und Träume als Grundlage von Entdeckungen, die Ritualisierung von Forschungsprozessen sowie unterschiedliche Sprachen und Symbolsysteme zur Formulierung von Modellen der und für die Welt.

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Weitere Informationen

Zugehöriges Museum

Museum / Ausstellungshaus: DG Kunstraum | Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.

„Frei ist die Kunst dann, wenn sie weder dienen noch gefallen muss, wenn sie sich weder der Logik des Marktes beugen, noch in den Dienst eines politischen Anliegens, einer Religion oder Weltanschauung...

Ort: München