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Paulusbrunn-früher und heute : letzte Chance

22.06.2024 - 14.07.2024 ,
Deutsches Knopfmuseum

Besondere Merkmale:
Museumsshop.
Barrierefreiheit
teilweise barrierefrei
Öffnungszeiten
Heute geöffnet 13:00-17:00 Uhr
Adresse
Tachauer Straße 2
95671 Bärnau

Im ehemaligen Sperrgebiet im tschechischen Mittelgebirge eský les, das auf bayerischer Seite Oberpfälzer Wald heißt, entstand zu Beginn des 18. Jh. die Streusiedlung Paulusbrunn (Pavlův Studenec).

Das Dorf lag an einem alten Handelsweg der Goldenen Straße und wurde von insgesamt 249 Häusern gebildet, in denen ca. 1.500 Einwohner vor dem Zweiten Weltkrieg lebten. Es waren überwiegend Deutsche und nur einige wenige Tschechen, die im dortigen Zollhaus und der Gendarmerie-Station arbeiteten. Nur mehr Wiesen und Felder sind heute an dieser Stelle zu sehen. Infolge der Aussiedlung der Deutschen nach 1945 und der Errichtung des Sperrgebietes an der Grenze ging das Dorf unter, lediglich der Friedhof und die erneuerte Böttgersäule sind vom verschwundenen Ort erhalten geblieben. Diese erinnert an den ehemaligen Bezirksobmann, Juristen und Mäzen Josef Böttger, der den Menschen half. Die Menschen errichteten ihm deshalb diese Säule aus Dankbarkeit.

Auf historischen Bildern werden das verschwundene Dorf und seine Bewohner wieder sichtbar. Aktuelle Fotografien zeigen, wie der Ort vor dem Vergessen bewahrt wird.

Eintrag zuletzt geändert am 03.07.2024

Weitere Informationen

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Ort: Bärnau