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Was ist schön?

Weibliche Schönheitsideale im Wandel der Zeit

01.01.2023 - 03.09.2023 ,
Isergebirgs-Museum Neugablonz

Besondere Merkmale:
Museumsshop.
Barrierefreiheit
teilweise barrierefrei
Öffnungszeiten
Heute geschlossen
Adresse
Bürgerplatz 1 (Gablonzer Haus)
87600 Kaufbeuren

Das Bedürfnis sich zu schmücken und zu verschönern ist bereits so alt wie die Menschheit. In den Gräbern von Eiszeitmenschen fand man Farben zum bemalen der Haut und Schmuck. Damit wurde nicht nur die Attraktivität gesteigert sondern auch gesellschaftlicher Status oder die Zugehörigkeit zu einer Gruppe gezeigt. Doch Schönheitsideale zu weiblichen Körpern, Haaren und Gesichtern verändern sich. Jede Kultur und jedes Zeitalter empfand andere Merkmale als schön. So galt in der Renaissance ein Doppelkinn als sexy doch heute lassen es viele Frauen operieren. Überwiegend handelt es sich bei Schönheitsvorstellungen um ein gesellschaftliches Konstrukt. Trotz aller Moden gibt es jedoch Konstanten: Symmetrie des Gesichts und eine makellose Haut werden nahezu weltweit als schön empfunden.

Während jahrhundertelang nur Frauen der Oberschicht Zeit und Muse hatten sich mit ihrem Aussehen intensiv zu beschäftigen hat der „Schönheitswahn“ heute alle Frauen erreicht. Früher bestimmten Adel und Klerus was schön war. Heute erreichen die Medien Frauen aller Altersgruppen und jeder Herkunft. Der Druck ist durch allgegenwärtige Bilder gewaltig: überall perfekte Gesichter und Körper. Die Ausstellung von Dr. Alice Selinger beleuchtet mit einem kritischen Blick die vermeintliche Schönheit.

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Zugehöriges Museum

Museum / Ausstellungshaus: Isergebirgs-Museum Neugablonz

Drei Industriezweige prägten das wirtschaftliche Leben im Isergebirge in Nordböhmen: In Gablonz florierten Glas- und Schmuckherstellung, in Reichenberg und Friedland die Textilindustrie. Nach dem 2....

Ort: Kaufbeuren